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Männerkreis

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Männerkreis

Der Männerkreis ist ein Zusammenschluss von Männern aus Unterrath/ Lichtenbroich innerhalb der Gemeinschaft katholischer Männer (GKM) im Erzbistum Köln. Neben Gesprächen soll das Gebet nicht fehlen. So erfolgt an jedem 1. Donnerstag im Monat das Abendgebet für die Gemeinde in der Kapelle von Haus St. Josef, Kürtenstraße, gegenüber der Kirche Maria unter dem Kreuze.

Einladung zum Abendgebet in Unterrath an jedem 1. Donnerstag um 18 Uhr

Impuls zum Abendgebet vom 1. Oktober 2026

Thema: Überlegungen zum Wort Vertrauen

Gedanken zu diesem Thema wurden in mir wach nach den vielen Beiträgen und Diskussionen zu den Wahlen der letzten Wochen. Hier wurde viel gesprochen über das nicht mehr vorhandene Vertrauen in die Politiker, die den Bürgern vor der Wahl viel versprechen aber in der nachfolgenden Tagespolitik ihre Zusagen nicht in die Tat umsetzen, was bedeutet, Verlust von Vertrauen. Wir können feststellen, er verändert Persönlichkeit, Wahrnehmung, Gefühle und Beziehungen. Wir stellen immer wieder fest, ohne Vertrauen können keine zwischen-
menschliche Beziehungen gedeihen, kann es keine Sozialverbindungen geben. Das hat etwas mit Hingabe zu tun. Nicht von ungefähr sagen wir, Vertrauen wird geschenkt. Und oft gewähren wir es im Vorschuss: z.B. bei einer Ehe: hier vertrauen sich zwei Menschen einander an oder der Einkauf im Internet oder die Einwilligung in eine medizinische Therapie oder das Fahren und Reisen mit Verkehrsmitteln, die wir selbst nicht steuern – in allen diesen Situationen geben wir uns in die Hände von Menschen, die wir mehr oder weniger überhaupt nicht kennen, denen wir aber unterstellen, dass sie ehrlich und kompetent sind und dass sie uns keinen Schaden zufügen. Das Vertrauen muss sich innerhalb der Ehe wie auch in den anderen Situationen als trag-und lebensfähig erweisen. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht, wir mögen es bedauern oder nicht, der Erfolg ist erst im nachhinein sichtbar. Es ist eine Herausforderung an etwas zu glauben, was wir nicht sehen können und uns noch bevorsteht.
Nicht anders ist es mit unserem Verhältnis zu Gott. Vertrauen müssen wir wagen. Dieses Wort wagen sagt bereits, dass man niemanden eine Garantie geben kann. Allerdings gibt es viele Beispiele dafür, dass Menschen ihr Vertrauen auf Gott gesetzt haben und gut damit gefahren sind, z.B. Abraham: er vertraute Gott, der ihn aus seiner gewohnten Umgebung in ein fernes Land führen wollte, und sein Vertrauen wurde gerechtfertigt. Ich denke dabei sinnbildlich an den blinden Bartimäus. Im Evangelium wird uns geschildert, wie er am Straßenrand sitzend Jesus um Hilfe anruft. Er glaubr unerschütterlich auf die Heilkraft Jesu, für die er jedoch nie selbst einen Beweis hat sehen können.
Vertrauen zu Gott bedeutet nichts anderes, als an ihn zu glauben, dazu gehört die Auferstehung genauso wie das Leben nach dem Tod. In gewisser Weise ist der Glaube also ein bedingungsloses Vertrauen. Wenn man die Bibel betrachtet, ist sie nichts anderes als ein , Zeugnis solchen Vertrauens. Ich möchte mit diesen Worten Mut machen, an diesen Gott zu glauben. Er hat uns zuerst seine Hand gereicht und uns Vertrauen zu ihm ermöglicht, in dem er uns in Jesus Christus seine Liebe gezeigt hat, der wir vertrauen dürfen. Mögen uns die Glaubenszeugen des Alten wie Neuen Testamentes Mut machen, reiche Erfahrungen zu machen mit dem Vertauen in und zu diesem Gott.

Klemens Steffens