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St. Remigius
St. Remigius
St. Remigius
St. Remigius
St. Remigius
St. Remigius
Die Kirche St. Remigius von innen
Die Kirche St. Remigius von innen
Die Kirche St. Remigius von innen
Die Kirche St. Remigius von innen
Die Kirche St. Remigius von innen
St. Remigius

St. Remigius

Regelmäßige Gottesdienste:

Sonntag um 10.00 Uhr Heilige Messe (alle 14 Tage als Familienmesse)

Mittwoch um 08.30 Uhr Heilige Messe

Freitag um 07.55 Uhr Schulgottesdienst

Adresse
Kalkstraße 45
40489 Düsseldorf (Wittlaer)

1144 wird die Kirche erstmals erwähnt. Der Kirchort ist aber vermutlich deutlich älter

1290 als selbstständige Pfarrkirche erwähnt; Teile des Mittelschiffs unter Umständen bereits aus 10. Jh.; zweite Hälfte 12. Jh. Westturm; Anfang 13. Jh. Chor mit Apsis und Anfügung Seitenschiffe

1223 Altarweihe

1868-71 Restaurierung und Reromanisierung, Pläne Architekt Vincenz Statz, Köln

1878 Erneuerung Westturm, Architekt Schrey

1946-69 Wiederherstellungsarbeiten, Architekt u. a. Willy Weyres, Köln

1969 Erneuerung der äußeren Tuffsteinhaut, Architekt Theo Scholten, Bergisch-Gladbach

1994/95 Innenraumsanierung, Neufassung der Decke, Architekten Hubert Brauns und Richard Janeschitz-Kriegt, Düsseldorf, Farbgebung Restaurator Peter van Heekern, Essen

Es handelt sich um einen im Rheinland verbreiteten Typ einer kleinen Flachbaubasilika mit Westturm aus der zweiten Hälfte des 12. Jh und eingezogenem Chorgeviert mit halbrunder Apsis, die Anfang 13 Jh. datiert werden.
Der eingebaute Westturm ist mit einem Pyramidendach geschlossen. Als Baumaterial wurde Grauwackebruchstein verwendet, für die Glieder Tuffstein aus der Eifel.
Die Kirche ist in den Außenmaßen 25 m lang und 14,30 m breit.
Die dreischiffige Pfeilerbasilika aus der Stauferzeit mit vortretendem Westturm hat ein ungewöhnlich breites Mittelschiff und bis zur halben Breite des Turmes vorgezogene Seitenschiffe. Von Südosten gesehen bauen sich Apsis, Chorquadrat, Mittelschiff und Turm zu einer harmonischen Einheit auf.

Die klare Architektur und die sparsame Verwendung von Dekorationselementen machen St. Remigius zu einem optischen und geistig-religiösen Kleinod.
In den 1920er/30er Jahren wurden Werke von Ewald Mataré ergänzt: Kreuzigungsgruppe, Altarkreuz, Tabernakel; außerdem Fenster in der Nordsakristei.
Glasfenster von Jan Thorn Prikker (1926‑27) in der Apsis im Seitenschiff. Fenster der Westseite von Schmitz-Steinkrüger.
Die aktuelle -vierte- Orgel wurde 1998 von der Firma Josef Weimbs (Hellental) hergestellt. Es handelt sich um eine pneumatische (luftbetriebene) Pfeifenorgel.
Die Disposition beläuft sich auf 14 Register mit 870 Pfeifen, verteilt auf zwei Manuale (Hauptwerk, Schellwerk) und Pedal. 

„Dorothea Escher: Von Altar bis Ziborium. St. Remigius Wittlaer – Kirche von A bis Z.; Beiheft zum Heimat‑Jahrbuch Wittlaer. Band 4, 2004.“ 
Manfred Becker‑Huberti (Hrsg.): Düsseldorfer Kirchen. Die katholischen Kirchen im Stadtdekanat Düsseldorf. Köln 2009
Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.): St. Remigius in Düsseldorf-Wittlaer, Magdalena Kraemer-Noble