Der Bau erfolgte 1899 innerhalb eines halben Jahres. Der provisorische Innenraum war mit Gaben des katholischen Düsseldorfs gestaltet: die Kommunionbank hatten die Kartäuser aus Lichtenbroich gegeben, der Altar - allerdings ohne Tabernakel - kam aus St. Peter und die Wetterfahne auf dem Dach, die den Heiligen Rochus zeigt, stammte von der 1897 abgerissenen Pempelforter Rochuskapelle. Dorthin führt alljährlich seit 1797 die Rochusprozession.
Die letzte grundlegende Sanierung mit der frischen Farbestaltung und dem Neubau der Orgel erfolgte Mitte der 1990er Jahre (Architekten: Hubert Brauns, Richard Janeschitz-Kriegl, Gisbert Dahmen-Wassenberg). Da der Turm in der Einflugschneise des Flughafens Düsseldorf liegt, wurde er um knapp sechs Meter zurückgebaut.
Im Inneren fallen die Marienstatue in der Mitte des Hauptschiffes und der schlichte moderne Chorraum auf. Das Bild im linken Seitenschiff zeigt die Himmelfahrt Mariens.