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St. Suitbertus

Nachlese zu den Wahlen 2026

Wahlplakate Serie 4 Wahlplakate Serie 4
kirche-waehlen

Kleine Wahl-Nachlese

Am vorletzten März-Wochenende fanden in unserer Pfarrei St. Suitbertus an 10 Wahlorten die Wahlen zum Pfarreirat und zum Kirchenvorstand statt.

Hier einige Zahlen:

  • 580 Wählerinnen und Wähler
  • davon: ca. 120 Briefwähler
  • 10 Wahlorte und 12 Wahltermine
  • 24 Stunden Wahlzeit von Samstagnachmittag bis Sonntagabend
  • über 50 Wahl-Helfende und Wahlvorstände
  • 30 Gewählte: 14 für den Pfarreirat / 16 für den Kirchenvorstand
    • davon: (leider nur) 7 Frauen und 23 Männer
    • der jüngste Gewählte: 33 Jahre
    • der älteste Gewählte: 73 Jahre
  • In den neuen Gemien: Alle Kirchorte sind repräsentiert

Fotos rund um Wahl und Wahltag

19 Bilder

Wow! Das ist uns aufgefallen:

Das ist leider richtig! 😒

Von den etwa 16.000 wahlberechtigten Pfarrangehörigen haben nur 580 gewählt.

Aber: Von den regelmäßigen Gottesdienstbesuchern sonntags haben fast 80% gewählt. 

Ungefähr 20% aller Wähler*innen haben per Briefwahl gewählt.

Ja!!

Und dafür: Ganz herzlichen Dank allen nachfolgend genannten Beteiligten!

Wer war wie und wann an der Wahlvorbereitung beteiligt? >>>

  • bereits im vergangenen Jahr wählten die Pfarrgemeinderäte den Wahlausschuss: ca. 40 Beteiligte
  • Anfang des Jahres bestimmte der KV von St. Suitbertus den Wahlvorstand: 10 Beteiligte
  • Im Wahlausschuss (PR), der sich an 5 Abenden zu Sitzungen getroffen hat: 8 Mitglieder
  • Im Wahlvorstand (KV): 10 Mitglieder, die 2mal getagt und viel "nebenbei" organisiert haben
  • In den Pastoralbüros an vielfältigen Vorbereitungen (Publikationen, Briefwahl ...) beteiligt: 8 Mitwirkende
  • Küster und Hausmeister bei der Vorbereitung der Wahllokale: 5 Personen
  • zusätzliche Wahlhelfende und Auszählende am Wahltag: 30 Helfende

Zusammen: Fast 120 Vorbereitende, die z.T. monatelang in die Vorbereitung involviert waren. Klasse!!

Zwei unterschiedlich gestaltete Stimmzettel

O. K. 

Ein gelber und ein blauer Stimmzettel sind an sich noch kein Problem!

Aber warum muss man beim Ankreuzen einmal rechts das Kästchen finden - und dann aber links den Kreis suchen? Verwirrend! 

Und die gelbe Ortsbezeichnung (PR-Wahl) verweist auf die Ortsgemeinde, in der Kandidaten tätig werden wollen, - die blaue (KV-Wahl) auf den Wohnort der Kandidierenden! Das muss man erst einmal checken! Übrigens: Inhalt und Design der Stimmzettel sind vorgegebene und konzipierte Formulare des Erzbistums.

Wahlzeitung Pfarreirat 2026

Im alten Pfarrhaus in Lohausen wohnen 6 tansanische Ordensschwestern. Sie sind den Lohausern mittlerweile ein vertrautes Bild in den Gottesdiensten in St. Mariä Himmelfahrt. Mit wunderbaren afrikanischen Gesängen, voll Begeisterung intoniert, bereichern sie gerne das Rosenkranzgebet vor der Vorabendmesse in Lohausen.

Als aktive Pfarrangehörige, eingetragen in die Wählerliste, durften und wollten sie gerne an dem Abenteuer "Kirchliche Wahlen im Erzbistum Köln" teilnehmen. Zunächst studierten sie eine Woche lang mit großem Interesse die beiden opulenten Wahlhefte mit den Kandidierenden. Dann beantragten Sie beim PR-Wahlausschuss resp. KV-Wahlvorstand die Briefwahl.

Das zugestellte Unterlagen-Set bestand aus:

  • 1 Stimmzettel gelb für Pfarreiratswahl
  • 1 gelber Stimmzettelumschlag
  • 1 Stimmzettel blau für Kirchenvorstandswahl
  • 1 blauer Stimmzettelumschlag
  • 1 Wahlschein für Pfarreiratswahl >> zum Ausfüllen und Unterschreiben
  • 1 Begleitschreiben mit Anweisungen zum Umgang mit Stimmzettel, Umschlag und Wahlschein (PR)
  • 1 Wahlschein für Kirchenvorstandswahl >> zum Ausfüllen und Unterschreiben
  • 1 zweiseitiges Begleitschreiben mit Anweisungen zum Umgang mit Stimmzettel, Umschlag und Wahlschein der KV-Wahl
  • 1 Rücksendebriefumschlag: Hier musste der Absender eingetragen werden.

Sicherlich waren nicht nur die Ordensschwestern, sondern auch andere Briefwähler erstaunt (und überfordert?), wie perfekt die Kirche in Deutschland organisiert ist.

Im Prinzip: Ja! Auf jeden Fall angestrebt!

In der Umsetzung: Unterschiedlich viel Luft nach oben!

Pfarreirat: In Ordnung! Unter den Kandidierenden waren etwa gleich viele Frauen und Männer: 7:8.

Kirchenvorstand: Ganz unbefriedigend! Hier ist das Verhältnis 1:15.

Hoffnung: In die noch zu bildenden wichtigen Ausschüsse beider Gremien werden noch viele Mitglieder berufen werden. Hier kann das Thema Geschlechtergerechtigkeit nachgebessert werden.

Vor allem 3 Gründe:

  1. Trotz intensiver Suche und zahlreicher Anfragen von Wahlausschuss (PR) und Wahlvorstand (KV) haben viele Angesprochene bedauert, dass sie nicht die zeitlichen Ressourcen für eine verantwortliche Ausübung dieser komplexen Ehrenämter haben und/oder sich bereits in anderen Bereichen z. B. den Ortsgemeinden stark engagieren.
  2. Allen Gremien, Wahlvorbereitenden und dem Pastor war wesentlich, dass nach der Fusion jede einzelne unserer 10 Ortsgemeinden in beiden Gremien mindestens mit einem/r Vertreter/in repräsentiert und beteiligt ist. Kein Kirchort soll abgehängt werden. Wenn z.B. für den KV 20 Kandidaten aufgestellt würden, aber nur 16 gewählt werden dürfen, dann bestünde die Gefahr, dass eine oder mehrere Ortsgemeinden ihre Kandidierenden nicht durchbringen und damit nicht im Gremium vertreten wären.
    Dieses Problem gibt es bei der Pfarreiratswahl nicht, weil die maßgebende PGR-Satzung und Wahlordnung des Erzbistums eine Quotierung ermöglichen bzw. ermöglicht haben.
  3. Gültige Ergänzungsvorschläge aus der Pfarrei hat es leider nicht gegeben.